Ruhestandsplanung, Rente und Altersvorsorge unabhaengig

Ruhestandsplanung im Schatten wirtschaftlicher Krisen

Eine goldene Brücke zum Schutz der eigenen Werte existiert nach Auffassung des Autors nicht. Selbst eine Brücke aus Eisen will mit Überlegung geplant werden, um nicht nur rechnerisch tragfähig zu sein, sondern auch den Stürmen des Lebens Stand halten zu können. 


In der heutigen krisenhaften Zeit ist viel gewonnen, wenn vorhandenes Eigentum vor Verlust geschützt ist. Gerne erarbeite ich mit Ihnen und Ihren etwaigen Ratgebern – Rechtsanwalt, Versicherungen, Steuerberater – eine umfassende Lösung.


Update: Im Jahr 2020 begann die Corona-Wirtschaftskrise. Als dieser Beitrag 2016 geschrieben wurde, reichte meine Vorstellungskraft für ein solches Szenario nicht aus. Gegenwärtig (Februar 2021) ist nicht absehbar, wie sich die Krise weiter entwickelt.


Ein Informationsgespräch zu den Themenkreisen

  • welche Möglichkeiten bestehen, Geld und Eigentum zu schützen?
  • wie kann ich meine Liquidität aufrecht erhalten?
  • welche Vorsorgeformen sind aus welchen Gründen gefährdet?
  • rentiert sich die Fortführung bestehender Vorsorge- und Sparverträge
    unter finanzmathematischen Gesichtspunkten?
  • welche Wege haben andere beschritten?

ist preiswert – Enteignung kann schonungslos sein.

Zukunftsfähige Vorsorge ist möglich – auch bei niedrigem Einkommen.


Schutz der Ersparnisse – wichtiger als zusätzliche private Absicherung

Dass die Rente keineswegs so sicher ist, wie der ehemalige Bundesarbeitsminister Norbert Blüm im Jahr 1986 verkündete, dürfte sich herumgesprochen haben. Ein Beispiel hierfür ist die Anhebung des Renteneintrittsalters.

Die Heraufsetzung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre dient der Stärkung der Finanzierungsgrundlagen der Rentenversicherung (Bundesgesetzblatt Jahrgang 2007, Teil I Nr. 16, 30.04.2007). Oder anders: Arbeitnehmer müssen zwei Jahre länger arbeiten und in die Rentenkasse einzahlen, bevor sie ihre um zwei Jahre gekürzte Lebensrente in Anspruch nehmen können.


Niedrige Renten können Immobilieneigentum gefährden

Es ist eine Binsenweisheit: Renten können nur in dem Umfang gezahlt werden, wie Geld vorhanden ist. Die gesetzliche Rentenversicherung verfügt praktisch über keine Rücklagen. Erst durch Sozialversicherungsbeiträge, die von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und anderen Beitragspflichtigen an die Einzugsstellen der Krankenkassen entrichtet werden (§ 28h Abs. 1 SGB IV), erhält der Rentenversicherungsträger die für seine Leistungen erforderlichen Geldmittel.


Gesetzliche Rente auf dem Niveau von Hartz IV-Leistungen

(„Fast jedem zweiten Rentner droht im Jahr 2030 die Altersarmut“ – WDR 5 Morgenecho vom 12.04.2016)

Rentner werden sich auf langjährige, magere Zeiten einzustellen haben (Stichwort: solidarische Lebensleistungsrente). Bereits in den zurückliegenden 20 Jahren ist das Rentenniveau zurückgegangen. Heute verfügt die Hälfte aller Rentner nicht einmal mehr über eine monatliche Rente von 1000.00 Euro. Bei diesem geringen Rentenanspruch wirkt sich auch die im Jahr 2016 medienwirksam gewährte Rentenerhöhung von 4,25 % (West) und 5,95 % (Ost) in Euro gerechnet kaum aus.

Bereits im Jahr 2013 titelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung „Die Rente frisst den Bundeshaushalt auf“. „Beinahe 30 Prozent der Ausgaben des Bundes landen alljährlich auf den Konten der Rentner“ (FAZ 04.09.2013). Noch funktionieren die gesetzlichen Rentenzahlungen und das System der privaten Altersvorsorge. Jedoch: „Das Schlaraffenland ist bald abgebrannt“ meldete die Wirtschaftswoche zum Jahresende 2015 (Wirtschaftswoche 31.12.2015).


Niedrige Renten gefährden das Immobilieneigentum der Bürger. Dieser Satz erscheint Ihnen überzogen? Dann klicken Sie bitte auf vorstehende Zeilen.


Ruhestandsplanung als Schutz vor Altersarmut

Eine Ruhestandsplanung, wie sie den heutigen Rentnern noch möglich war, läßt sich kaum noch vornehmen. Diese Rentnergeneration plante den sogenannten dritten Lebensabschnitt mit dem Ziel, die Zeit nach dem Arbeitsleben zu genießen.

Der Ruhestandsplanung kommt zunehmend die Bedeutung zu, sich abzusichern vor einem weiteren Erodieren der staatlichen Rente und einhergehender Sozialleistungen (zum Beispiel Kranken- und Pflegeversicherung). Es geht aber auch darum, jene Werte zu sichern und zu schützen, die man sich im Erwerbsleben oft mühsam erarbeitet hat (Sparvermögen, Immobilieneigentum).

„Altersarmut“ ist dabei ein Begriff, der lebhaft in den Medien diskutiert wird. Plausible Vorschläge, sich davor zu schützen gibt es eher wenige. Die private (Alters-)Vorsorge (zum Beispiel Riester-Rente) ist jedenfalls auch gefährdet. Denn deren Versicherungsbedingungen sind oftmals an die Bestimmungen zur gesetzlichen Rente angelehnt. Beispielhaft sei hier auf den Gleichlauf zwischen der Heraufsetzung des Renteneintrittsalters in der gesetzlichen Rentenversicherung und der betrieblichen Altersvorsorge verwiesen (Rente mit 67).


     

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