Gehaltsumwandlung (Entgeltumwandlung)

Gehaltsumwandlung zur Altersvorsorge – Verluste sind oftmals garantiert

Oftmals ist es sinnvoll, bestehende Verträge zur Entgeltumwandlung ruhen zu lassen

Bei der Gehaltsumwandlung (entgeltumgewandelte Altersabsicherung) sind Geldverluste oftmals garantiert. Ursache ist die nachgelagerte Sozialversicherungs- und Steuerpflicht. Es mag sein, dass im Rentenalter weniger Steuern anfallen als während der Zeit der Berufstätigkeit. Dafür kann den Rentner bei den Sozialversicherungsbeiträgen die volle Abgabenlast treffen. Der pflichtversicherte Rentner hat die Krankenkasse über die erzielten Erträge zu informieren. Die Sozialversicherungsbeiträge aus privater Altersvorsorge haben gesetzlich Versicherte vollumfänglich alleine zu entrichten (Krankenkassen- und Pflegeversicherung). Die Deutsche Rentenversicherung beteiligt sich hieran (im Gegensatz zu Rente) nicht hälftig.

Bei freiwillig Versicherten ist die gesamte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu berücksichtigen (§ 240 SGB V).

Deshalb kann es besser sein, Verträge zur Entgeltumwandlung ruhen zu lassen. Bei der Entscheidung kann eine unabhängige Beratung zur Altersvorsorge helfen.


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