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Vorsorgeberatung

Rentenberater haben in langfristigen Zeiträumen zu denken. Das hängt mit deren beruflichen Pflichten zusammen. Sie beraten in erster Linie in Angelegenheiten der gesetzlichen Rentenversicherung. Diese beruht auf dem sogenannten Generationenvertrag. Finanzielle Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung oder privaten Vorsorge zahlen sich regelmäßig erst nach langen Zeiträumen aus. Die Vorsorgeberatung zählt zu den anspruchsvollsten Aufgaben eines unabhängigen Rentenberaters.


warum Vorsorgeberatung durch Rentenberater Martin Ziemann?


Entgegen der Äusserungen des ehemaligen Bundesarbeitsministers Norbert Blüm ist die Rente keineswegs sicher. Die gesetzliche und private Vorsorge unterliegt einer zunehmenden Besteuerung und Sozialabgabenpflicht. Wie sich die Zwangsabgaben entwickeln werden, läßt sich nicht mit letzter Sicherheit prognostizieren.

In der aktuellen Niedrigzinsphase sind Guthaben, beispielsweise aufgrund Inflation und Abgeltungssteuer, gefährdet. Die Ursachen der niedrigen Zinsen sind nach Auffassung des Autors in der aktuellen Schuldenkrise zu suchen. Steigen die Zinssätze, sind zahlreiche Staaten nicht länger in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Ähnliches gilt für die der öffentliche (gesetzliche) und private Altersvorsorge (Kapitaldeckungsverfahren). Beispielsweise legen Einrichtungen der betrieblichen Altersvorsorge und berufsständische Versorgungswerke die eingehenden Beitragszahlungen ganz überwiegend auf dem freien Kapitalmarkt an. Auch deren Fähigkeit, rentierliche Renten auszahlen zu können, ist mit abhängig von der Entwicklung auf den Geldmärkten.


Dem Kapitalerhalt kommt Bedeutung zu

Tatsache ist, dass im privaten Bereich dem Kapitalerhalt Bedeutung zukommt. Die Kaninchen, die künftig aus dem Hut gezaubert werden können, leben bereits – sitzen aber im Käfig.

Eine Gefahr der Insolvenz von Versicherungen besteht aktuell wohl nicht. Jedoch hat der Gesetzgeber durch das “Gesetz zur Absicherung stabiler und fairer Leistungen für Lebensversicherte” formale Voraussetzungen geschaffen, die es Versicherungsgesellschaften ermöglichen, künftig von vertraglich garantierten Vereinbarungen abzuweichen. Gemäß Gesetzesbegründung sollen „ökonomisch ungerechtfertigte“ Geldauszahlungen verhindert werden.

Übersetzt heißt dies, dass Versicherungsunternehmen, die sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden, ihre Leistungen einschränken können. Zwar ist die Zustimmung des Bundesministeriums für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erforderlich; es sieht jedoch so aus, dass diese in Anwendung des vorgenannten Gesetzes erteilt werden kann.

Einem vergleichbaren Zweck erfüllt nach Auffassung des Autors das im Zuge der Rentenreform 2007 beschlossene „Altersanpassungsgesetz“. Gemäß Gesetzesbegründung dient es ausdrücklich der „Stärkung der Finanzierungsgrundlagen der Deutschen Rentenversicherung“. Durch das Altersanpassungsgesetz wurde die Regelaltersgrenze von 65 auf 67 Lebensjahre angehoben. Versicherte können erst zwei Jahre später in Rente gehen, was einer – einseitig beschlossenen – Leistungskürzung gleichkommt. Heute ist bereits die Rede von der Rente mit 69. Beide Formen der Altersabsicherung – privat und gesetzlich – sind gefährdet. Um Nachteile zu vermeiden, sind diese Entwicklungen in der persönlichen Ruhestandsplanung zu berücksichtigen.


 

Neben formalen Überlegungen können persönliche Lebensrisiken, wie beispielsweise

  • Arbeitslosigkeit
  • Insolvenz des eigenen Unternehmens
  • Erwerbsminderung aufgrund Krankheit

in die Beratung zur Altersvorsorge mit einbezogen werden. Wichtig ist, dass die Rente auch dann gezahlt wird, wenn das Leben anders verläuft als geplant.

Einen Königsweg gibt es in der Regel nicht. Zukunftsfähige Vorsorge ist jedoch auch Arbeitnehmern möglich, die allenfalls über ein durchschnittliches Einkommen verfügen. Lassen Sie sich neutral und unabhängig beraten.


 

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