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Ärzteversorgung


Praxisbeispiel zum Themenkreis Ärzteversorgung:

Oftmals wird Klinikärzten vom Arbeitgeber der Abschluss einer zusätzlichen Ärzteversorgung angeboten. Diese Vertragsangebote zur Altersabsicherung werden gerne mit klingenden Worten wie zum Beispiel „Top-, Premium- oder Exklusiv-Vorsorge“ für leitende Mediziner beworben. Eine genauere Prüfung der Vertragsmodalitäten ist bereits aufgrund der langen zeitlichen Bindungsdauer sinnvoll:


sind „Top“ Angebote zur Ärzteversorgung wirklich spitze?

. . . besser mit dem spitzen Bleistift rechnen

Bei einer Anlageentscheidung wären aus Sicht eines Rentenberaters zunächst

Oftmals lassen Vorsorgeangebote eine vorzeitige Inanspruchnahme vor Erreichen der Regelaltersgrenze zu. Eine Aussage, welche Geldleistung zu einem Stichtag garantiert zur Verfügung stehen wird, ist den Unterlagen der zusätzlichen Ärzteversorgung nicht immer zu entnehmen.

Dabei geht es nicht um den genauen Betrag – in Unkenntnis des Termins der Inanspruchnahme lässt sich der so nicht beziffern. Jedoch könnten jene Rechen- und Zinsfaktoren benannt werden, die auf die selbst eingezahlten Beiträge einwirken.


Wie hoch ist die Mindestverzinsung des eingezahlten Kapitals?

In der Regel macht die Versicherung noch nicht einmal Aussagen über die zukünftige Höhe des Gesamtkapitals, dass mit Renteneintrittsalter erreicht sein wird. Dieses steht in Abhängigkeit zur künftigen Überschussbeteiligung, so die gängige Begründung. Das mag so sein. Jedenfalls sollte die Gesellschaft eine Mindestverzinsung des eingezahlten Kapitals garantieren. Das ist bei anderen Anlageformen auf dem freien Kapitalmarkt (z.B. festverzinsliche Wertpapiere) durchaus üblich.


um welchen Prozentsatz erhöht sich die jährliche Rente?

Zu prüfen wäre im Weiteren, in welcher Höhe Rentenanpassungen gewährt werden. Oftmals ist lediglich ein Rentenzuwachs von einem Prozentpunkt im Jahr garantiert. Der Vorsorgevertrag sollte eine abweichende Formulierung vorsehen. Dergestalt, dass die Steigerung wenigstens der in Prozent ausgedrückten Rentenanpassung der gesetzlichen Rentenversicherung entsprechen muss.


unbestimmte Rechtsbegriffe klären

Unbestimmte Rechtsbegriffe wären unter Einbeziehung der Versicherungsbedingungen zu klären. Nur am Rande sei erwähnt, dass auch die Leistungen der berufsständischen Versorgung in Abhängigkeit zum Kapitalmarktzinssatz stehen. Deshalb ist wenigstens die künftige Mindestauszahlung vertraglich konkret zu vereinbaren. In der Praxis wird diese von der Abschlussgebühr, Verwaltungskosten und eben den Zinsen beeinflusst. Eventuell ist eine Rückfrage bei der Vorsorgeeinrichtung zielführend. Die garantierte Versorgungszusage lässt sich dann mit der Rendite anderer Anlageformen vergleichen.

Wie bereits gesagt – bei Vorstehendem handelt es sich lediglich um ein Einzelbeispiel aus der Beratungspraxis.


warum Vorsorgeberatung durch Rentenberater?

Rentenberater haben oft in langfristigen Zeiträumen zu denken. Das hängt mit deren beruflichen Pflichten zusammen. Sie beraten in Angelegenheiten der gesetzlichen Rentenversicherung und berufsständischen Vorsorge. Erstere beruht auf dem sogenannten Generationenvertrag. Finanzielle Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung oder privaten Vorsorge zahlen sich regelmäßig erst nach langen Zeiträumen aus. Die Vorsorgeberatung zählt zu den anspruchsvollsten Aufgaben eines unabhängigen Rentenberaters.


Anleger können von unabhängigen Informationen profitieren:


Anmerkung: Informationen zur Prüfung Ihrer vom ärztlichen Versorgungswerk zu leistenden berufsständischen Rente (Arztrente) erhalten Sie, wenn Sie hier anklicken.


 

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