Frührente Erwerbsminderungsrente

Die Wege in die „Frührente“ sind im Wesentlichen gesetzlich vorgegeben. Anders verhält es sich, wenn Sie „früher in Ruhestand“ gehen möchten.

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Wege in die Frührente

 

Im Wesentlichen bestehen drei Möglichkeiten, in die gesetzlich vorgesehene Frührente zu gehen:


 

1. Sie sind erwerbsgemindert und in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert.

Die Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit (EU Rente) und bei Berufsunfähigkeit (BU Rente) ist die einzige Rentenart, die – unter bestimmten Voraussetzungen – ein Ausscheiden aus dem Berufsleben lange vor Erreichen der sonst maßgeblichen Altersgrenzen zulässt.

Die Höhe der Erwerbsminderungsrente bemisst sich nicht alleinig an Ihren bislang geleisteten Einzahlungen in die Rentenkasse. Wer anerkannt erwerbsgemindert ist, erhält heute eine Rente, als wenn eine Berufstätigkeit bis zum vollendeten
62. Lebensjahr bestanden hätte.

Frührente – die Zurechnungszeit wirkt rentensteigernd

Die der Rentenberechnung zugrundeliegende Zurechnungszeit (§ 59 SGB VI) dient dazu, jene Rentenbeiträge zu ersetzen, die aufgrund Erwerbsminderung nicht
mehr eingezahlt werden konnten. Es wird also fiktiv angenommen, dass eine
sozialversicherungspflichtige Berufstätigkeit bis zum 62. Lebensjahr vorliegt. Die Rentenzahlungen lassen sich innerhalb bestimmter Grenzen durch Hinzuverdienst aufstocken.

Die Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit und bei Berufsunfähigkeit ist ein Schwerpunkt der Rentenberatung Ziemann


 

2. Sie sind in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert und nutzen deren

Rentenoptionen. Mit Rentenabschlägen können Sie bei nachfolgenden Rentenarten vorzeitig in Rente gehen:

Die Rentenzahlungen lassen sich innerhalb bestimmter Grenzen durch Hinzuverdienst aufstocken.


 

3. Sie verfügen über ausreichend Kapital, um den vorgezogenen Ruhestand

ausschließlich aus eigenem Vermögen finanzieren zu können. Diese Option kommt
vermutlich nur für die wenigsten Menschen in Betracht. Hier wäre sicherlich
eher eine Vermögens- als eine Rentenberatung von Interesse.

Betriebliche und berufsständische Altersvorsorge können die FrühRente ermöglichen

Allerdings kommt der privaten Vorsorge als sogenannte zweite Säule der
Altersabsicherung Bedeutung zu. Soweit eine staatliche Frührente gewährt wird,
erlangen Sie oftmals auch Anspruch auf Leistungen aus der betrieblichen oder
berufsständischen Altersvorsorge.

 

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vorgezogen in Ruhestand bei vorausschauender Planung

Näheres sollte sich dem der Versicherung zugehörigen Versicherungsschein (Versicherungspolice) und den begleitenden Versicherungsbedingungen entnehmen lassen. Bei konkreten Fragen kann auch eine Leistungsanfrage bei der Versicherungsgesellschaft sinnvoll sein.

 

 


Finanzmathematische und versicherungsmathematische Überlegungen

Im Weiteren bietet es sich an, alle geldwerten Verträge einer finanzmathematischen beziehungsweise versicherungsmathematischen Prüfung auf Richtigkeit der mitgeteilten Zahlungsansprüche zu unterziehen. Oftmals kommt es zu abweichenden Ergebnissen zugunsten der Versicherung oder des Geldinstitutes. Nachvollziehbare eigene Berechnungen sind eine gute Argumentationsgrundlage für Nachbesserungen.


 

Anfragen kostet nichts.

Entscheidungen im Rentenrecht zu treffen, ist oftmals schwer. An die Deutsche Rentenversicherung übersandte Formulare oder Anträge lösen regelmäßig Rechtsfolgen aus. Nicht immer sind deren Auswirkungen für den Betroffenen klar ersichtlich.

Die Erstberatung kann Ihnen eine Entscheidungsgrundlage vermitteln oder zur rechtlichen Gestaltungsfindung beitragen. Erste Informationen zu deren Kosten finden Sie, wenn Sie hier anklicken.

Erkundigen Sie sich nach den konkreten Kosten einer Erstberatung.

Ihre Anfrage ist kostenfrei. Sie gehen keine Verpflichtungen ein:

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