ärztliches Gutachten

Vertrauensarzt der Rentenversicherung

– fachärztliches Gutachten –

Die Antragstellung löst das Bewilligungsverfahren der Rente wegen Erwerbsunfähigkeit aus. Dieses ist nur dann aussichtsreich, wenn die medizinischen Voraussetzungen der Erwerbsunfähigkeit nachweislich vorliegen. Der Nachweis ergibt sich nicht nur aus der Befundung des (eigenen) Haus- und Facharztes. Er beruht ganz wesentlich auf dem sozialmedizinischen Gutachten der Rehabilitationseinrichtung beziehungsweise des Vertrauensarztes der Deutschen Rentenversicherung.

Im Weiteren aber auch der Selbsteinschätzung des Antragstellers (Anlagen R210 und R215 zum Antrag auf Rente wegen Erwerbsminderung).


 

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Wahlrecht bei Beauftragung eines Gutachters

Nach Zugang des Rentenantrags wird der Rentenversicherungsträger oftmals einen sachverständigen Arzt beauftragen, den Versicherten zu begutachten. Hinsichtlich der Beauftragung des Gutachters hat der Versicherte ein Wahlrecht. Dessen Vergütung erfolgt durch die Deutsche Rentenversicherung.

In der Praxis kommt immer wieder die Frage auf, inwieweit das ärztlichen Gutachten unabhängig und alleine am Krankheitsbild orientiert erstellt wird. An dieser Stelle ließe sich wohl jede Spekulation begründen.


 

Ist das ärztliche Gutachten zur Rente wegen Erwerbsunfähigkeit objektiv?

Die bereits vorliegenden medizinischen Befunde fließen in die Gesamtbetrachtung mit ein. Doppeluntersuchungen sollen nach Möglichkeit vermieden werden. Insoweit ist es wichtig, dass der Versicherte alle in seinem oder im Besitz der behandelnden Ärzte befindlichen Unterlagen (z. B. Röntgenbefunde, Laborbefunde, Krankenhaus- und Rehabilitationsentlassungsberichte, Aufstellung über eingenommene Medikamente) zur Untersuchung mitbringt.

Es kommt jedoch vor, dass das Gutachten von der Befundung der ärztlichen Kollegen abweicht. Dann besteht die Möglichkeit, den weiteren Entscheid des Rentenversicherungsträgers im Widerspruchsverfahren anzufechten. Abschließend bleibt die Perspektive, den ablehnenden Bescheid vor dem Sozialgericht mittels Klage anzufechten.

Praxistipp:

Die medizinischen Unterlagen sollten in einer Sammelmappe zusammengeführt werden. Um dem Arzt eine zügige Übersicht über das Krankheitsbild zu ermöglichen, wären alle Diagnosen, Befunde (unter Nennung des behandelnden Arztes) sowie die verordneten Medikamente auf einem selbst erstellten Vorblatt zu benennen. Die zeitliche Chronologie vermittelt bereits auf den ersten Blick einen Eindruck vom Krankheitsbild und den Therapiebemühungen.

 


Abschließende Plausibilitätsprüfung – Rente wegen Erwerbsunfähigkeit

Das ärztliche Gutachten wirkt sich nicht unmittelbar auf Zuerkennung oder Ablehnung einer Rente wegen Erwerbsminderung aus.

In der Praxis ist es oftmals so, dass sich der begutachtende Arzt nicht zweifelsfrei festlegt.

Nach der gutachterlichen Untersuchung erfolgt eine sozialmedizinische Würdigung des Rentenantrages in der Verwaltung der Deutschen Rentenversicherung. Jedoch kommt dem Gutachten in Verbindung mit den dort vorliegenden fachärztlichen Befunden und Rehabilitationsberichten maßgebliche Bedeutung zu.


 

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